Ab ins Hinterland…

Pereiro

     

Stellplatz

Lat:37.445089 Long:-7.589565

00,00€

Wir verlassen den Alltag, die geschützte Behausung, den geregelten Ablauf. Es war wirklich schön in Manta Rota, aber nun brauchen wir mal wieder das einsame, typische und nicht touristische Portugal. Dafür geht es gar nicht so weit. Nur ein paar Kilometer Richtung Norden am Grenzfluss, dem Guadiana, entlang nach Pereiro. Dort gibt es am Ortsrand einen offiziellen Stellplatz mit V/E. Mit einem Blick auf einen kleinen Stausee. Der im Moment fast kein Wasser führt.

Manta Rota…

Manta Rota

     

Stellplatz

Lat:37.164787 Long:-7.520675

4,50€

Manta Rota ist mir ja bekannt aus mehreren anderen Aufenthalten und ein weiterer Platz direkt am Meer. Hier gibt es zwar nicht mehr die Algarve typischen Felsen, aber gemäßigtes Klima. Luft und Wasser sind hier meistens etwas wärmer. Nach meinen Informationen öffnet der Platz am 01.10. Da ich in Santa Luzia nicht so weit von dort entfernt bin, fahre ich schon mal mit dem Rad hin, um die Lage zu inspizieren. Ich traue meinen Augen nicht. Der Stellplatz hat geöffnet und ist komplett belegt. Was für eine Überraschung, leider der unangenehmen Art. Ich berate mich…

Algarve…

Wir wollen ans Meer! Es gibt zwei Möglichkeiten: Algarve oder Westküste… Wir würden gerne das hochsommerliche Wetter etwas ausnutzen, Baden und etwas Strandleben genießen. Mit diesen Kriterien ist die Wahl schnell getroffen. Da auch jetzt das Wasser an der Westküste bestimmt kalt ist und der Wind frisch, nehmen wir den Weg geradeaus, an die Algarve. Da dort jetzt sicherlich noch Saison ist, schließen wir die Strandparkplätze gleich mal aus. Dann bleibt nicht mehr viel übrig. Falésia. Einer der wenigen offiziellen Plätze an der Algarve mit direktem Strandzugang. Wir kennen den Weg, sind schnell da und Platz bekommen wir auch. Also, alles bestens.

Süd-westwärts – durch die Steppe!

Wie angesagt, frischte der Wind in der Nacht stark auf. Die richtigen Seile und Haken haben wir auch nicht dabei, also nicht die besten Bedingungen zum Klettern… wir vertagen das in die Zukunft. Und vielleicht müssen wir vorher auch noch etwas üben…!

Die Reise geht weiter quer durch die spanische Hochebene, grobe Richtung: Huesca – Zaragossa – Madrid – Badajoz. Die Strecke verläuft komplett mautfrei auf bestens ausgebauten Straßen mit wenig Verkehr.

Spanien…

Aínsa-Sobrarbe

Stellplatz

Lat:42.418289 Long:0.134394

00,00€


Im Tunnel ist Licht zu erkennen, dort hinten ist also Spanien. Alles sehr unspektakulär. Keine Grenzkontrollen und keine sonstigen große Veränderungen. Somit sind wir jetzt auch auf der Südseite der Pyrenäen. Wir sind noch etwas ziellos und folgen der Straße“138″ in südlicher Richtung. Viele Möglichkeiten zum Abbiegen gibt es hier auch nicht. Die Berge werden niedriger, meine Stimmung steigt dadurch nicht gerade. Die geliebten Pyrenäen haben wir dann wohl für dieses Mal hinter uns gelassen.

Pyrenäen – Teil 1

Die Pyrenäen sind anders als die Alpen, genauso, wie Äpfel und Birnen eben auch unterschiedlich sind. Mal schmecken einem die Birnen besser, als die Äpfel… Genau so geht es uns mit den Alpen und den Pyrenäen. Die Pyrenäen sind generell etwas weiter und grüner. Die Berge nicht so schroff und natürlich auch nicht ganz so hoch. Im Moment sind wir froh hier zu sein und es gefällt uns super gut. Wir steigen in die Bergwelt der Pyrenäen in östlicher Richtung auf der französischen Seite ein…

Es stockt…


Es ist diesmal aber kein Motivationstief des Schreiberlings, sondern die Hardware wollte nicht mehr so recht.

Schon seit längerem machte mein Rechner immer wieder mal Probleme… nun wollte er überhaupt nicht mehr mitmachen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Mausetot… Schöner Mist und guter Rat war teuer. Eine Datensicherung macht man natürlich auch nicht täglich…