Gen Westen…

Remoulins

Stellplatz

Lat:43.937937 Long:4.558764

00,00€


Wir haben die Rhone in Avignon Richtung Westen gequert. Und verlassen somit auch die Provence. Wir behalten die Region ein weiteres Mal nur in bester Erinnerung. Nun geht es auf zu neuen Ufern. Noch sind wir etwas ziellos. Die grobe Richtung ist die A75 bei Millau, dort wollen wir dann die Autobahn Richtung Süden nehmen. Bis dahin gibt es aber noch mehr als genug zu entdecken. Hinter Avignon kommen die ersten Hinweisschilder zum Pont du Gard in Sicht. Da gab es doch in Remoulins diesen kleinen, aber eigentlich ganz gut gelegenen Stellplatz. Da fahren wir mal hin. Obwohl, ich kann mir nicht vorstellen, dass dort jetzt im Hochsommer und zu schon fortgeschrittener Stunde noch ein Platz frei sein wird. Kaum zu glauben, wir sehen schon von der Hauptstraße einige freie Plätze, also nichts wie hin. Tatsächlich können wir den Ivo bestens einparken, auf dem Platz ein echter Glücksgriff. Wir bleiben dann auch gleich zwei Nächte- So einen Platz kann man nicht gleich wieder freigeben…

Der Pont du Gard ist ja nun schon seit ein paar Jahren mehr oder weniger komplett eingezäunt und nicht mehr zugänglich, ohne sich über das Besucherzentrum einen Zugang zu erkaufen. Das hatte ich bereits vor zwei Jahren gemacht. Der steht jetzt schon fast 2000 Jahre dort, da wird sich in den letzten zwei Jahren nicht so viel verändert haben. Direkt am Stellplatz kann man in dem Fluss Gardon an einem Wehr übrigens bestens baden, was wir bei den weiter sehr sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad auch ausgiebig genießen.

In der Gorges du Gardon soll man bestens am Fluss und in der Schlucht wandern können. Dieses werden wir dann mal ausprobieren. Wir fahren mit den Rädern 15km bis zum Einstieg zum Wanderweg nach Collias. Am Fluss ist schon richtig was los. Der Wanderweg ist schnell gefunden. Es geht gemächlich neben dem Fluss leicht bergauf. Es gibt auch ein kleines Gebiet mit ein paar Klettersteigen. Claudia hat Höhenangst und ich keinen Klettergurt…

Der Fluss führt im Moment auch nicht so viel Wasser, so dass die Kanuten schon so manches Mal ihre Probleme haben, genug Wasser zu finden.

Zum Baden gibt es aber immer mal wieder ausreichend tiefe Stellen.

Komisch, dass wir unsere Aktionen immer in der absoluten Mittagshitze starten. Claudia braucht eine Pause, wir beraten uns dabei, wie weit wir gehen wollen. Nicht mehr so weit, einen Badeplatz suchen und dann wieder zurück, war das Ergebnis. Kurz darauf haben wir uns verloren. Kaum zu glauben! Ein schmaler Weg, ein ziemlich ausgetrockneter Fluss und wir verlieren uns… Natürlich auch kein Handyempfang! Na ja, am Startpunkt haben wir uns dann doch tatsächlich wieder gefunden. Jeder hatte seine Argumente… Trotzdem war die Wiedersehensfreude groß. Schnell noch ein Bad und dann wieder zurück.

So ganz nebenbei haben wir dann auch noch mitbekommen, dass heute Mariä Himmelfahrt ist, deswegen also die vielen Leute. Auf Höhe des Campingplatzes und an einer gegenüberliegenden Badestelle, stoppen wir noch mal kurz. Auch dort ist heute Badetag. Ist schon richtig was los hier!

Auf dem Mix-Parking ist auch immer ziemlich viel los, bis spät abends versuchen die Camper, einen Platz zu finden. Wir werden unseren Platz morgen früh zur Verfügung stellen! Uns reicht es hier erst einmal aus…

Streckendetails:

volle Distanz: 89.98 km


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Pezz

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