Entspannung im Tal der Ritter

Serre Chevalier Vallée

Stellplatz

Lat:44.971126 Long:6.511477

00,00€

Sommer wie Winter ist es ein Traum hier.

Wir lassen es die nächsten Tage etwas ruhiger angehen und erholen uns, um einfach mal die Akkus wieder etwas aufzuladen. Das Wetter ist nach wie vor perfekt. Tagsüber herrlich warm, nachts zum Schlafen kühlt es sich ab. Ideal. So können wir es bestens aushalten. Wir stehen hier im Tal im hintersten Ort von Serre Chevalier Vallée in Le Monêtier-les-Bains. Kein Retorten-Ort, alles gewachsene Struktur.

Ein kleiner , netter Ort mit Bäckereien, einem Schlachter und zwei kleinen Supermärkten. Es ist also alles da, was man braucht. Der Stell-/Parkplatz ist riesig, hat V/E und alles auch noch kostenlos. Das passt dann auch. Das Tal ist hier breit, so dass man sich nicht eingeengt fühlen muss. Mit optimaler Ost-West-Ausrichtung, so dass man den ganzen Tag schön Sonne hat.

Bei der Anfahrt von La Grave haben wir erst einen kurzen Zwischenstopp auf dem Col de Lautaret eingelegt.

Die Wettervorhersage sagte Sturm für die nächsten Tage an, das kommt auf so einem Pass auf 2000m Höhe nicht so gut. Des Weiteren gab es weder Telefon noch Internet. Das passt auch nicht so gut… Deswegen sind wir nun in Le Monêtier-les-Bains. Es hätte uns schlimmer treffen können.

Den nächsten Tag fahre ich gemütlich etwas im Tal entlang und lasse die Eindrücke auf mich wirken…

Am nächsten Tag besuchen wir zur Erfrischung ein Schwimmbad. Ein wunderbares Naturschwimmbad finden wir vor. In dem wir einen sehr entspannten Tag verleben.

Heute Morgen werden wir etwas unsanft geweckt. Motorenlärm und Stimmgewirr lassen unsere Träume unterbrechen. Ich luschere durch das Fenster und sehe bunte LKW’s mit bis zu drei Anhängern auf unserem Platz rangieren. Es ist ein Zirkus. Die haben sich wohl verfahren. Dann stellte sich aber heraus, dass sie auf dem angrenzenden PKW-Parkplatz wohl ihr Zelt aufbauen wollen. Am Vormittag gab es dann heute mal etwas zu sehen. Tiere hatten die auch dabei. Unglaublich, was man hier so alles erlebt.

Wir entflohen dem Trubel etwas, haben unsere Wanderschuhe geschnürt und sind auf den Berg gestiegen. Es ging sehr steil berghoch, 700 Höhenmeter auf 5km. Immer zwischen den Skipisten entlang. Claudia schnauft ganz schön…

Unterwegs treffen wir futuristische Fahrzeuge, die sich den Berg hinunterstürzen.

Im Winter kommt man einfacher den Berg hoch! Bloß gut, dass der eine Lift auch im Sommer in Betrieb ist. Da es schon später Nachmittag war, nahmen wir den Lift, um wieder nach unten zu kommen. Beeindruckende Gegend hier oben, auch im Sommer!

Die Vorbereitungen beim Zirkus für die Vorstellung laufen auf vollen Touren. Es kommen auch schon die ersten Besucher, meistens Familien mit Kindern. Die Resonanz ist nicht so schlecht, trotzdem ist mir nicht klar, wie man so ein Unternehmen Zirkus rentabel betreiben kann… Um 19:30 Uhr ist die Vorstellung beendet. Keine 90 min später war alles eingepackt und der Tross zieht weiter. Da sitzt aber jeder Handgriff… und die Gespanne sind mindestens 20m lang mit den ganzen Anhängern. Und wir regen uns schon so manches Mal mit unseren 8,20m auf…

Morgen werden wir dann wohl auch weiter ziehen… Es gibt noch ein paar Cols, die abgefahren werden wollen!

Streckendetails:

volle Distanz: 27.17 km


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Pezz

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