Zeitraffer…

Da der Blogger eine kreative Schaffungspause eingelegt hat, gibt es nun die letzten 115 Tage und 5511km im Zeitraffer…

Vorab: Es geht uns nach wie vor gut, alles und alle sind wohl auf!

Von der Côte d’Azur ging es nach Italien, immer an der Ligurischen Küste entlang bis nach Genua. Von dort steuerten wir den Gardasee an, weiter nach Südtirol, schnell durch Österreich, um Ostern in Bayern am Starnberger See bei Freunden zu verbringen. Leider hatten wir ganz vergessen, dass es Mitte April noch sehr kalt in Deutschland sein kann. Erfahrungen, die eigentlich keiner braucht. Weiter ging es über den Bayerischen Wald nach Oberfranken. Die Fränkische Schweiz und Bamberg waren die nächsten Ziele. Dann ging es quer durch die Republik nach Heidelberg und Ladenburg. Von dort in den Harz, wo wir mit 17 Tagen am Stück unseren bisher längsten Stopp an einem Ort hatten. Dann zog es uns an die Elbe nach Tangermünde und zu dem Storchendorf Wahrenberg. Bevor sich dann der Kreis nach fast einem Jahr wieder in Hamburg schloss. Genau nach 12.345km waren wir wieder dort angelangt, wo wir am 15.07.2016 gestartet waren. Die weitere Reise ging über die Mecklenburgische Seenplatte zur Lübecker Bucht an die Ostsee. In Flensburg, mit einem kurzen Abstecher nach Dänemark, hatten wir den nördlichsten Punkt dieses Jahres erreicht. Dann ging es mehr oder weniger direkt wieder gen Süden.

Die Routenführung mag auf den ersten Blick nicht so recht gradlinig erscheinen, wir nutzen die Zeit in Deutschland aber hauptsächlich, um Familie, Freunde und Bekannte zu treffen, daher geht es manchmal etwas im Zickzack voran. Dabei bauen wir auch immer mal wieder Besuche bei unseren neuen Freunden aus der Überwinterungszeit ein. Arzttermine zur Erhaltung der Gesundheit stehen auch an, damit es dann bald wieder entspannt in den Süden gehen kann. Somit war es uns in den letzten Monaten auf keinen Fall langweilig…

Zu feiern gab es auch reichlich: unsere Geburtstage, den Jahrestag unseres Ausstiegs und das Wiedersehen mit den uns liebgewonnen Freunden. Des Weiteren wurde das Mobil etwas aufgehübscht und technisch wieder auf Vordermann gebracht, so dass wir hoffentlich weiterhin ganz entspannt unterwegs sein können.

Da wir nebenbei auch immer mit einem halben Auge schauen, ob und wo wir eventuell mal irgendwann wieder sesshaft werden könnten, bleibt Folgendes nach unserem Trip durch Deutschland festzustellen: Die Menschen und die Landschaft gefallen uns im Norden und Osten am besten, wenn bloß das teils stürmische und kühle Wetter nicht wäre… Für den Süden Deutschlands spricht das deutlich angenehmere Klima, wenn die Menschen und Dialekte einem bloß näher wären… Es bleibt also spannend.

Mittlerweile haben wir schon wieder Frankreich erreicht und dort wird sich wieder ein Kreis schließen. Wir sind wieder in den Alpen, mal schauen, wie es hier so mit grünen Wiesen aussieht…

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Pezz

5 Comments

  1. Schön, daß man wieder von Euch lesen kann 🙂
    Mir wurde ja schon fast etwas langweilig…
    Wünsche Euch weiterhin eine tolle Zeit.

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