Wir nähern uns einem Gletscher…

La Grave

Stellplatz

Lat:45.044071 Long:6.301446

00,00€


Der Platz war auch in der Nacht super, zwar wieder mit schwerem Gewitter, aber kaum Regen, so dass wir eine einigermaßen ruhige Nacht hatten. Am Morgen war der Spuk wieder vorbei, bestes Wetter steht an. Nach dem Frühstück brechen wir zu einer gemütlichen Radtour Richtung Vénosc auf, auf halber Strecke soll sich dort ein Wasserfall befinden. Also alles ganz entspannt und ohne Höhenmeter. Ich soll mich ja erholen! Es gibt immer etwas zu schauen…

Claudia hängt immer hinten dran, Waldwege und Pfützen sind so gar nichts für sie. Dann kommt sie mit einem Male schiebend an. Kette und Schaltwerk hängen schlapp herunter. Das Bergtraining der letzten Tage zeigt Wirkung, wo rohe Kräfte walten… Das Schaltauge ist abgerissen! Ich habe gar nichts gemacht…

Schiebend erreichen wir den Wasserfall in beeindruckender, schöner Natur.

Schiebend geht es auch zurück zum WoMo. Die Fahrradläden haben hier auch am Sonntag auf, einer hat sogar das passende Teil im Angebot. Schlappe 35€! Aber was hat man für Möglichkeiten? Schnell ist alles wieder repariert.

Dann noch ganz entspannt etwas Sightseeing im Ort und schon sind wir auch wieder abfahrbereit.

Mit dem WoMo geht es 20km den Berg hinauf, auf 1600m liegt La Grave. Dort finden wir auf dem Seilbahnparkplatz ein schönes Plätzchen mit wunderbarem Blick auf den Gletscher.

Einen kleinen, aber feinen Camping direkt am reißenden Fluß gibt es auch noch, für faire 14€ für 2 Personen.

Wir erkunden kurz den Ort, es ist hier alles nicht so groß, auch die kleine Kirche finden wir! Der Gletscher ist immer allgegenwärtig.

Hier wird gerade geprobt für eine Opernaufführung! Oper…!?! Der Ort hat 487 Einwohner und liegt auf 1600m Höhe, hier ist der Hund begraben. Claudia kommt mit einer älteren Dame ins Gespräch und wurde herzlich eingeladen, zur Aufführung am Abend auch zu kommen. Es gibt übrigens ‚Saint François d’Assise‘, eine zeitgenössische Oper von Olivier Messiaen.

Um 21:00 Uhr geht es los. Claudia geht hin! Wozu hat man sein kleines Schwarzes und das passende Täschchen dabei…

Vorher stärken wir uns aber noch etwas, wie immer ganz gesund!

Die Akustik in der kleinen Kirche war grandios und die Sänger hatten hervorragende Stimmen. Auch die drei Pianistinnen waren fantastisch. Da sag‘ noch mal einer, on Tour gibt es keine Kultur. Sprachlos sind wir, was einem alles so passiert…

Streckendetails:

volle Distanz: 28.22 km


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Pezz

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