Im Herzen der Savoien…

Vénosc

Stellplatz

Lat:44.986875 Long:6.116339

00,00€


Der Regen hat über Nacht tatsächlich aufgehört. Der Morgen empfängt uns sonnig und lässt diesen schönen Platz nun erst im richtigen Licht erstrahlen.

Dann geht es auch schon weiter. Ziel sind die Skigebiete um Bourg-d’Oisans. Dort, wo ich ja schon eine so schöne Zeit im Winter hatte. Den Weg kenne ich ja. Zuerst kommt Grenoble. Aktuell nun eine der Städte, die in Frankreich zur Umweltzone bestimmt wurden. Was wurde da im Vorfeld in den Wohnmobilforen und auf Facebook diskutiert, wie man das wohl mit der Plakette anstellen sollte. Wir haben das erst mal alles ingnoriert. Was auch gut so war. Es war nirgends überhaupt ein Hinweis zu finden, dass man sich in einer Umweltzone befindet. Kam uns so ähnlich vor, wie mit der Autobahnmaut in Portugal. Keiner weiß Genaues… Na ja, wir kamen ohne Probleme durch Grenoble, dann ging es ab in die Berge. Immer die D1091 Richtung Briançon. In Bourg-d’Oisans stoppten wir erst mal. Da war doch der tolle Casino Supermarkt mit Waschmaschinen und allem, was man sonst so braucht.

Dann haben wir noch einen kleinen Ortsbummel gemacht, war schon mehr los als im Winter. Viele Radler und aktive Menschen haben wir getroffen. Das gefällt uns. Was nicht gefällt ist die Stellplatzsituation. Es gibt nämlich keinen. Ein Camping kam nicht schon wieder in Frage. Also ging es ein Stück weiter in das Tal Richtung Vénosc. Dort gibt es Platz, der uns leider überhaupt nicht zugesagt hat. Schließlich sind wir wieder an der Seilbahn in Vénosc gelandet.

Alles überschaubar hier und drei andere französische Womos stehen auch schon hier. Das passt. Wir kommen an und machen dann einen kleinen Rundgang.

Hier fühle zumindest ich mich sehr wohl. Claudia sind die Berge viel zu hoch…

Die Nacht ist sehr ruhig hier, außer dem Rauschen des Flusses hört man hier nichts. Aber dann doch, es klopft, es ist 6:30Uhr. Da müssen wir wohl mal aufmachen… Ein Mann in Arbeitskleidung stand am Womo. Er fing an, mir etwas zu erklären, ich verstehe es immer noch nicht. Claudia war inzwischen aber auch schon mal aufgewacht…Er erzählte irgendetwas davon, dass in einer Stunde hier ein Hubschrauber landen würde, und er dafür noch etwas vorzubereiten hätte. Wir sollten mal etwas an den Rand des Parkplatzes fahren. Kein Problem, die anderen und wir taten das. Er fummelte irgendetwas an großen Säcken herum. Mir dämmerte es, war wohl irgendeine Versorgung für eine Berghütte. So war es dann auch. Der Heli kam, flog zweimal die Berge hoch und war dann nach 20min wieder verschwunden. In Deutschland hätten sie wahrschein drei Wochen vorher den Parkplatz gesperrt, hier ist alles so herrlich unkompliziert! Alle nahmen wieder ihre Parkposition ein, das war der Start in den Tag. An Schlafen war jetzt nicht mehr zu denken. Egal, wir haben eh viel vor…

Es ging die Straße weiter in das Tal hinein, diesmal aber mit dem Rad.

Von hier noch 20km, dann ist man am Ende der Welt in La Bérarde auf 1734m. Beeindruckende Gegend,die man hier durchfährt, leider zum Teil auch sehr steil ansteigend… Zurzeit trifft man viele Radtouristen, Wanderer, Rafter und Autofahrer, die Sightseeing mit dem PKW machen.

Auch die kleinen Häuschen gefallen uns.

Schöne Erlebnisse hatten wir, Claudia gewöhnt sich auch so langsam an die Umgebung, es wird also. Morgen kommen ein paar neue Berge dran, markiert sind sie schon einmal.

Streckendetails:

volle Distanz: 82.66 km


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Pezz

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