Serre Chevalier Vallee…

Tatsächlich lacht am Morgen die Sonne und erwärmt auch gleich das Mobil etwas. Schnell gefrühstückt und dann geht es auch gleich los. Auf zum nächsten Test des Skigebietes Serre Chavalier Vallée. Von dem Gebiet hatte ich vorher noch nie etwas gehört, aber das muss ja nichts bedeuten. Auch hier stehen wieder beeindruckende 250 Abfahrtskilometer zur Verfügung, die durch 27 Schlepplifte, 21 Sessellifte und 7 Seilbahnen erschlossen sind. Der Skipass ist schnell gekauft, dann geht es mit der Gondel auch schnell hoch in das Skigebiet. Oben angekommen ist alles wieder sehr weitläufig. Alle umliegenden Berge sind durch die Skilifte zu erreichen.

Ich fahre erst mal in östliche Richtung. Die Pisten sind alle sehr breit, gut gepflegt und auch der Schnee ist noch gut und sehr ausreichend vorhanden.

Ganz am östlichen Teil des Gebietes kommt die Gondelbahn aus Briançon hoch. Dort kann man direkt aus dem Ort in das Skigebiet fahren. Sehr praktisch. Die Abfahrten bis in die Orte sind generell möglich. Unten ist es aber nur noch ein weißes Band, links und rechts ist alles grün. Die künstlichen Beschneiungsanlagen und die ständige Präparierung der Pisten macht es möglich.

Nachdem ich dort alles abgefahren habe, geht es wieder zurück in Richtung Westen. Immer wieder durch ein herrliches Panorama begleitet.

Eine Sache hebt sich hier von den anderen Gebieten ab. Es gibt im gesamten Gebiet verteilt, oben in der Nähe der Liftstationen, Picknickplätze. Meistens komplett ohne Bewirtung, ein paar auch mit einem Grill! Fand ich sehr ansprechend. Dort konnte man eine gute Mittagsrast machen und die herrliche Aussicht genießen.

Das Wetter ist nach wie vor sehr warm, so dass man sogar auf 2500m im Top sitzen kann.

Das Gebiet hat wieder riesige Ausmaße, oben angekommen geht es immer weiter in andere Täler oder Pisten. Man muss nur sehr aufpassen, dass man sich nicht verzettelt und dass man die Lifte noch für die Rückfahrt bekommt. Sonst steht man vor einem echten Problem. Oft hilft dann nur noch ein Taxi. Runter vom Berg kommt man zwar immer, ist nur die Frage wo! Daher muss ich meine Exkursion hier leider abbrechen. Auch hier schafft man es nicht, sämtliche Lifte und Pisten an einem Tag abzufahren. Ich hatte einen sehr schönen Skitag im Serre Chevalier Vallée.

Der nächste Tag empfängt mich ebenfalls wieder mit Sonne. Mir steht der Sinn nach etwas Abwechslung. Ich hole mein Rad heraus. Checke alles durch und bringe es auf Hochglanz.

Warum dann nicht gleich mal eine Runde fahren? Das Wetter ist ja top und mit 17 Grad auch angenehm warm. Kurzer Blick auf die Karte und da sehe ich auch schon den ersten Col. Schon praktisch hier: Auf der südlichen Seite der D1091 kann man Skifahren und auf der nördlichen, an den Südhängen, kann man Radfahren. Ich rolle erst mal nach Briançon zum Warmfahren, dann geht es zurück und den Col de Granon hoch. Unten steht ein Schild, dass der Pass Wintersperre hat. Mal schauen, wann der Schnee kommt? Die kleinen unbekannten Pässe sind oft anspruchsvoller als die großen bekannten. Die Steigung pendelt sich nie unter 10% ein und das kleine Sträßchen windet sich steil den Berg hinauf. Nach 8km kommen die ersten Schneereste, nach weiteren 2km ist es vorbei. Der Schnee macht die Weiterfahrt unmöglich. 200 Höhenmeter und 2km haben gefehlt bis zur Ankunft auf dem Col. Leider gibt es keine Beweisfotos… Auf halber Strecke bemerkte ich, dass ich gar kein Gerät dabei hatte, um Fotos zu machen. Umdrehen wollte ich dann aber auch nicht mehr!

Schöne Eindrücke habe ich aus dem Serre Chevalier Vallée mitgenommen. Ich hatte hier schöne und sehr abwechslungsreiche Tage. Da könnte man gerne nochmal hinfahren.

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Pezz

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