Spanien, Andalusien…

… Costa de la Luz!

Wir taten uns schwer und haben es mehrfach verschoben. Dann haben wir uns doch getraut, die Grenze zu Spanien zu passieren. Wir sind die Costa de la Luz von Ayamonte bis Tarifa abgefahren. Und wir hatten durchaus schöne Ziele und Erlebnisse hier. Dieser Küstenabschnitt gefällt uns. Er ist aber auch noch sehr ähnlich mit denen in Portugal. Die Strände sind traumhaft lang und einsam zu dieser Zeit. Die Bebauung hält sich in Grenzen, wir haben auch sehr schöne Orte vorgefunden. Hier der Verlauf unserer letzten Wochen aus Portugal kommend:

Isla Cristina

Stellplatz

Lat:37.204018 Long:-7.247767

00,00€

Schnell ist man über die Brücke des Grenzflusses Guadiana in Spanien. Als erstes steuern wir einen Lidl an. Wir wollen mal schauen, was es hier so gibt und ob es wirklich so viel günstiger ist. Na ja, es gibt zwar vieles, aber so richtig überzeugen tut uns das dann nicht.

An einem Strandparkplatz finden wir eine gute Möglichkeit zum Parken. Da hier eh alles tief im Winterschlaf ist, stört das auch keinen.

Dirk hat endlich seine original spanische Chorizo bekommen. Diese wird dann auch gleich auf einem speziellen kleinen Tongrill am Strand zubereitet. Wir hatten sichtlich Spaß dabei.

Die Sonnenuntergänge sind auch hier beeindruckend!

Streckendetails:

volle Distanz: 40.89 km

Punta Umbria

Stellplatz

Lat:37.197747 Long:-7.010731

00,00€

Es geht ein Stück weiter an der Küste entlang bis kurz vor Punta Umbria. Auch hier finden wir direkt am Strand einen großen Parkplatz, wo das Stehen im Winter wohl toleriert wird. Auch hier stehen wir mehr oder weniger direkt am Strand.

Wir halten es hier zwei Tage aus. Langweilig wurde uns auch hier nicht…

Streckendetails:

volle Distanz: 35.67 km

Matalascañas

Stellplatz

Lat:36.983766 Long:-6.529232

00,00€

Matalascañas ist einer dieser schrecklichen Retorten-Badeorte, wie sie oft in Spanien anzutreffen sind. Im Winter sind die mehr oder weniger ausgestorben. Am Ende des Ortes genau vor dem Eintritt zum Nationalpark Doñana befindet sich eine gute Möglichkeit, die Mobile abzustellen.

Hier treffen wir auch Jutta und Holger wieder. Mit den Beiden war ich ja Ende 2015 länger in Katalonien unterwegs. Wir sind unterwegs zu Werbeaufnahmen für die Quechua-Daunenjacken.

So sind wir gegen den eisigen Wind bestens geschützt! Wir machen eine Wanderung durch den Nationalpark. Es ist ein kleiner Rundweg angelegt, sonst ist das Betreten verboten.

An einem windgeschützten Plätzchen ist es aber sehr gut ohne die Winterbekleidung auszuhalten. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Danke, Jutta!

Streckendetails:

volle Distanz: 75.18 km

El Rocío

Stellplatz

Lat:37.134314 Long:-6.489511

00,00€

Mitten im Nationalpark liegt die Westernstadt El Rocío. Diese hatten wir uns vor drei Jahren schon einmal angesehen. Es lohnt sich aber immer wieder. Man fühlt sich wirklich wie in einen alten Western zurückversetzt.

Im Zentrum des Ortes befindet sich die Ermita del Rocío. Es ist eine prachtvolle Kirche mit einem riesigen vergoldeten Altar, in welchem die Jungfrau von El Rocío integriert ist.

Wir zünden auch eine Kerze an…

Beeindruckender Ort!

Streckendetails:

volle Distanz: 23.09 km

Sanlúcar de Barrameda

Stellplatz

Lat:36.762069 Long:-6.395735

6,00€

Über Huelva geht die Reise wieder an die Küste nach Sanlúcar de Barrameda. Hier gehen wir auf einen offiziellen Stellplatz. Wir mussten mal wieder dringend alles voll und leer machen. Sanlúcar de Barrameda gehört zu einem der Orte im Sherry-Dreieck: Sanlúcar de Barrameda, Jerez de la Frontera und El Puerto de Santa Maria. Nur in diesem Gebiet darf der echte Sherry angebaut werden. Der trockene Sherry aus Sanlúcar heißt Manzanilla. Wir kaufen diesen guten Tropfen direkt in einer Bodega.

Der Ort überrascht uns angenehm. Es gibt eine Fußgängerzone, es ist alles sehr aufgeräumt und es herrscht reges Treiben, das gefällt uns. Die Kinder bekommen früh einen Einblick in das ‚richtige‘ Leben.

Wie genießen die Abendsonne.

Streckendetails:

volle Distanz: 195.64 km

Bild

Chipiona

Stellplatz

Lat:36.743805 Long:-6.431589

00,00€

Nur ein paar Kilometer weiter liegt Chipiona. Hier bleiben wir nochmal für eine Nacht und eine kurze Besichtigung des Ortes. Im Gegensatz zu Sanlúcar wird in Chipiona das Freistehen auf einem zweckmäßigen Platz geduldet.

Ein paar Geocaches finden wir hier auch wieder. Auch dieser Ort gefällt uns.

Streckendetails:

volle Distanz: 20.14 km

El Puerto de Santa Maria

Stellplatz

Lat:36.598521 Long:-6.221263

6,00€

El Puerto de Santa Maria hat einen offiziellen Stellplatz, welcher sehr zentral liegt und sich für eine Besichtigung des Ortes anbietet. Hier steht man 24h sicher bewacht.

Das Highlight des Ortes ist die Osborne Bodega. In dieser haben wir uns vorher für eine deutsche Führung angemeldet. Für 14€ bekommt man einen sehr guten Einblick in die Sherry-Produktion und eine reichhaltige Verkostung. Das hat sich wirklich gelohnt.

Alleine schon die Räumlichkeiten sind das Geld wert. Und schmecken tut der Sherry auch.

So nebenbei haben wir auch noch den schicksten Aldi von Europa gefunden. Der wurde in einer alten Sherry-Halle von Osborne eingerichtet. Wir haben noch nie einen so schönen Discounter gesehen!

Es lohnt sich wirklich, in El Puerto de Santa Maria einen Stopp einzulegen…

Streckendetails:

volle Distanz: 42.42 km

Cádiz

Stellplatz

Lat:36.537811 Long:-6.288935

3,00€

Über eine super moderne Brücke erreichen wir Cádiz. Die Brücke und der Hafen erinnern mich irgendwie an Hamburg…

Auf einem großen Parkplatz am Hafen finden wir eine gute Möglichkeit, die Mobile abzustellen. Für 3€ ist das sogar super günstig. Der Tarif gilt aber nur an Werktagen, wenn das Kassenhäuschen besetzt ist. Daher haben wir einfach bis Montag verlängert!

Cádiz ist eine lebendige Stadt mit pulsierendem Leben. Hier kann man es gut ein paar Tage aushalten, es gibt genug zu schauen…

Streckendetails:

volle Distanz: 18.61 km

Roche

Stellplatz

Lat:36.326002 Long:-6.157648

00,00€

Nach der Hektik einer großen Stadt zieht es uns wieder in die Einsamkeit an den Atlantik. Zwischen Isla Cristina und Roche finden wir die Ruhe auf einem Strandparkplatz. Es sind noch ein paar Gleichgesinnte dort, aber alles sehr entspannt.

Heike und Thomas treffen wir hier auch wieder, sie sind zurzeit in Roche auf einem Campingplatz. Sie besuchen uns und wir unternehmen zusammen einen Ausflug nach Conil de la Frontera.

Den Surfer Wulf treffen wir hier auch wieder, das Vergnügen hatten wir nun schon zum dritten Male, die Welt der Rumtreiber ist eben klein!

Wir verbringen auch hier wieder schöne Tage…

Streckendetails:

volle Distanz: 42.52 km

Conil de la Frontera

Stellplatz

Lat:36.271536 Long:-6.086875

00,00€

Dann geht es mit dem Mobil nach Conil de la Frontera. Am Fluss hinter der Fußgängerbrücke kann man sehr gut unbehelligt stehen. Direkt am Strand wird geräumt!

Conil ist ein Traum. Das wäre ein Ort zum Wohnen!

In kurzer Zeit haben wir sehr intensive Kontakte geknüpft und das alles in einer kleinen und unscheinbaren Pizza-Bar. Danke Antje und Mirco, ihr wart klasse…

Wir hatten Spaß ohne Ende…

El Palmar

Stellplatz

Lat:36.223553 Long:-6.063554

00,00€

Von Conil 10km weiter kommt man zur Playa El Palmar. Hier fühlt man sich in die 60er zurückversetzt. Es ist ein kleiner Hippie-Surfer-Ort, in dem das Stehen mit Wohnmobilen geduldet wird. Wulf ist auch hier, wodurch wir uns dieser Community irgendwie zugehörig fühlen…

Wir stehen hier super, obwohl unsere Mobile hier schon wieder sehr auffallen, aber alle sind freundlich zu uns!

Streckendetails:

volle Distanz: 10.67 km

Tarifa

Stellplatz

Lat:36.047156 Long:-5.640132

00,00€

Dann kommt die letzte Station am Atlantik, Tarifa, die Hochburg der Kite-Surfer. Wir fahren erst zur großen Düne.

Dann zum Playa Paloma, hier kann man nur noch tagsüber stehen, die Umweltschützer machen wohl gerade etwas Stress. Wir genießen den Strand und beobachten die Kiter.

Zum Übernachten fahren wir an die „Landebahn“. Dies ist ein Strandparkplatz vor Tarifa, auf dem das Stehen mit Wohnmobilen geduldet wird. Leider wird es etwas regnerisch und sehr stürmisch. Die Kiter freut es…

Hiermit ist unsere Zeit am Atlantik vorbei. Wir waren nun fast 5 Monate mehr oder weniger immer in der Nähe des Atlantiks, in Frankreich angefangen über Portugal nach Spanien. Es gefällt uns sehr gut, wir lieben das raue, wilde und tobende Meer. Obwohl es zum Baden wirklich etwas wärmer sein könnte!

Streckendetails:

volle Distanz: 70.05 km
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Pezz

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